Ich schlief gut und beruhigt. Am nächsten Morgen gings dann endgültig ins Landesinnere auf 200km Piste nach Catacamas. Ich sehe auf der Fahrt durch Urwald auf katastrophalen Straßen, dass doch viel Regenwald der Rodung zum Opfer gefallen ist.
Die Pisten sind so, als wären sie extra für Endurotouren geschaffen. Jede Menge große Schlaglöcher, Steine, Sand, Querrinnen, bergauf, bergab, ich fahre mehr im Stehen als im Sitzen. Diese Berglandschaft am Rande der Sierra Alte hat es in sich!
Je näher wir Catacamas kommen, umso mehr Männer tragen Macheten, Feuerwaffen und Cowboyhüte. Dies ist für diese wilde Gegend chrakteristisch, sagt unser Führer von Turtle Tours. Wir kommen in den Bergnebelwald. Catacama macht auf mich den Eindruck eines heruntergekommenen Nestes. Obwohl die Stadt 5000 Einwohner hat, gibt es keine einzige asphaltierte Straße. Ich falle müde ins Bett, die Piste hat mich als Anfänger doch ziemlich geschafft.
Das Frühstück am nächsten Morgen in einem honduranischen Comedor, serviert von einer Negermami, ist typisch honduranisch: Bohnenmus, Tortillas, Banane, Reis, und Rührei.